Wer einen Text online stellt, kann diesen auf verschiedene Weise formatieren. Er kann Listen einfügen. Er kann Worte fett machen, unterstreichen oder durchstreichen. Doch: Textwüste bleibt Textwüste. Hier helfen Bilder. Sie geben dem Artikel eine Stimmung. Zu diesem Artikel hat mich Martin Missfeldt vom Webmasterfriday Blog mit der Fragestellung „Wie wichtig sind Bilder in Blogartikeln?“ inspiriert.

Mädchen-lächeln-Spaß

 

Wer glaubt, dass die reine Information ausreicht, um Leser zu gewinnen der irrt. Jeder der Artikel online stellt, sollte es so halten wir Rammstein:

„Der Mensch ist doch ein Augentier, Schönheiten wünsch ich mir.“

Wir Menschen lieben Bilder. Sie sind einfach zu erfassen, geben schnell Stimmungen wieder und machen Lust einen Artikel zu lesen. Warum also nicht in jeden Beitrag ein Bild einfügen? Bilder helfen uns beim Sortieren. Handelt der Beitrag, um ein Spiel so sind Screenshots sinnvoll. Soll eine Problemstellung (mit Lösung) präsentiert werden, so sind Menschen auf Bildern gut, die ein dementsprechendes Gesicht ziehen. (Besorgt, Verwundert,…) Reden wir über andere Dinge so helfen auch Grafiken, um zum Beispiel Lagepläne oder Reihenfolgen (Flow Charts) zu erklären.

Bilder helfen uns uns Dinge vorzustellen. Sie machen komplexe Zusammenzuhänge leicht erfassbar. Bilder stellen eine Vereinfachung von komplexer Materie dar. Sie sind ein einfacher Zugang zu Wissen. Was glaubst du, warum Infografiken so erfolgreich sind?

Finde das richtige Bild

Die große Herausforderung bei den Bildern liegt in der Auswahl der richtigen Bilder. Will ich zum Beispiel bei potentiellen Kunden eine positive Reaktion hervorrufen, so wähle ich emotionale Bilder auf denen Menschen lächeln. Dann werden nämlich die Spiegelneuronen aktiv und meine potentiellen Kunden verstehen, dass ich einen guten Service liefere und Kunden zufrieden mache. (Neben der Aktivierung der Emotionen findet übrigens auch eine Konditionierung statt. Meine Kunden fangen an positive Gefühle mit mir zu verbinden. :)

Bilder geben Texten Lebendigkeit. Menschen lieben Lebendigkeit, so geht es auch den Suchmaschinen. Ich behaupte, dass Artikel mit Bildern besser in den Suchmaschinen gerankt werden als Beiträge ohne. Dies liegt allein schon an der Folge, dass Menschen Artikel mit Bildern – im Besten Fall – einfach länger lesen, als Artikel ohne Bilder oder Grafiken. Doch eins sollte hier beachtet werden: Die Bilder dürfen nicht zu groß sein. Sie müssen relativ schnell geladen werden. Wer ein Bild mit einer Breite von 300 Pixel anzeigt, sollte dies im Original in der gleichen Größe besitzen. Eine Herunterskalierung von 1800 Pixel auf 300 Pixel ist nicht lohnenswert.

Wo finde ich diese Bilder?

Wie schon erwähnt, bin ich großer Fan von Pixabay. Die Plattform stellt Bilder kostenlos zur Verfügung und verlangt nicht einmal eine Quellenangabe. Besser geht es nicht! Wenn mir Pixabay nicht reicht, so gehe ich zu Flickr oder Pixelio. Für meine Kunden kommt schon Fotolia in Frage, denn die Bilder müssen hochwertig sein, da sie dem direkten Kundenkontakt dienen.