Wer einen Artikel erstellen möchte, der möglichst viele Besucher anzieht, der sollte diesen Artikel optimieren. Diese Optimierung beginnt schon vor der Erstellung des Artikels. Stefan vom Geld Verdienen mit Nischenblogs-Blog hat mich zu diesem Beitrag durch seine Frage: “Wie bekommst du gezielt Besucher auf einen Blogartikel?” inspiriert.

traffic-besucher-bekommen

3 Faktoren wirken hier

Der Artikel sollte von Anfang an auf Keywords optimiert werden. Damit meine ich keine Keyword-Density oder den WDF*IDF, sondern Begriffe, die Besucher zu interessieren. (Nutze das Google Keyword Tool!) Mit diesen Begriffen wird das Thema des Blogs beschrieben und hier kommt schon der erste Faktor für einen erfolgreichen Blogbeitrag:

Löse Probleme!

Die Länge des Artikels ist egal. Die Keyword-Dichte ebenso. Wichtig ist, dass du Probleme löst. Wenn das mit 300 Wörtern und sieben Bildern gut funktioniert, dann funktioniert es eben. Menschen mit Problemen suchen eine Lösung für diese und sie werden umso stärker mit deinem Artikel interagieren, je mehr er ihnen die Lösung aufzeigt. (Ich selbst habe erlebt, dass diese Menschen meine Artikel Stundenlang offen haben und Wort für Wort durch gegangen sind. Sie wollen ihr Problem gelöst bekommen.)

Du hast also nun ein Problem gefunden, dass du lösen kannst. Gut so, dann optimiere nun deinen Beitrag: Er braucht Bilder, gut und verständlich formulierte Sätze, sowie den zweiten wichtigen Faktor:

Geile Überschriften!

Deine Überschrift muss wie eine Lampe in der Dunkelheit sein. Sie muss die Motten anziehen und nicht nur die, die sich in unmittelbarer Nähe befinden, sondern auch die die weiter weg sind. Deine Überschrift muss leuchten und Lust auf das Lesen des Artikels machen.

Deine Überschrift muss den Artikel nicht zusammenfassen, sondern das Bedürfnis wecken den Artikel zu lesen. Nun verrate ich dir ein Geheimnis: Der Zeigarnik-Effekt. Dieser Effekt beschreibt das menschliche Bedürfnis Dinge zu Ende zu bringen. Was abgeschlossen ist, vergessen wir schnell, aber was offen ist, bleibt bohrend im Gedächtnis. Wie wendest du den Zeigarnik-Effekt an? Ganz einfach: Erstelle Überschriften á la „3 Dinge über SEO, die Sie wissen sollten!“ – Er wirkt schnell, denn nun möchtest du wissen, was diese 3 Dinge sind. Auch wenn du sie schon kennst, du wirst den Artikel bis zum Ende lesen, bis du weißt was diese 3 Dinge sind. Warte, ein Faktor kommt noch, dann lässt dich der Zeigarnik-Effekt schlafen. Du brauchst Besucher und wo bekommst du diese her?

Rede mit bekannten Leuten!

Verzichte auf Social Bookmark. Verzichte auf Social News. Verzichte auf Artikelverzeichnisse. Was du brauchst, sind Besucher und gute Trafficquellen. Hier hast du zwei Möglichkeiten:

  1. Du gehst in Foren und veröffentlichst dort einen Link zu deinem Artikel. (Mach das aber nur, wenn es thematisch passt. Sollte dein Beitrag dringende Probleme lösen, so hast du freie Fahrt.)
  2. Du gehst zu Facebook und veröffentlichst einen Link zu deinem Beitrag. Warte, wir gehen einen Schritt zurück:
    1. Du veröffentlichst deinen Link auf deiner Facebook-Fanpage bzw. in deinem Kanal.
    2. Du schreibst einflussreiche Quellen in deiner Szene per Email an, ob sie nicht deinen Link teilen können. Hier brauchst du nur wenige Hubs, um eine hohe Verbreitung zu erreichen.

Das waren meine drei Faktoren für einen tollten Artikel. Ich fasse zusammen: Löse ein Problem, erstelle eine anziehende Überschrift und verbreite deinen Beitrag über die richtigen Leute. Klingt doch ganz einfach.